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Projekte › Hand in Hand mit den Eltern

„VelilerleEl Ele“ - „Hand in Hand mit den Eltern“

Dieses Projekt wird gefördert aus dem Europäischen Sozialfond und vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg. Ausgangssituation: Ca. 1/5 der Kinder und Jugendliche (ca. 4.100) im Stadtgebiet Heilbronn sind türkischstämmig. Große Anzahl dieser Jugendlichen schaffen es nicht einen Ausbildungsplatz zu bekommen bzw. sich auf eine weiterführende Schule zu qualifizieren.
  • Fehlende Information
  • Fehlende Ideale (Vorbilder)
Die Eltern dieser Jugendlichen wie auch teilweise die Jugendlichen selbst sind entweder über die Möglichkeiten in BW nicht ausreichend informiert oder ihnen fehlen die Ideale und entsprechende Hilfestellungen. Viele dieser Jugendlichen haben Zukunftsängste und nicht wenige geraten dadurch auch auf die schiefe Bahn und werden zu sozialen Problemen.
  • Fehlende Hilfestellung
  • Zukunftsängste
Idee TRTC: TRTC möchte sowohl die Eltern wie auch die Jugendlichen über die Möglichkeiten der Berufsausbildung in BW informieren. TRTC beabsichtigt sowohl die Jugendlichen wie auch die Eltern zu motivieren (Vorbildfunktion), sich entsprechende Ziele für die Zukunft zu setzen.
  • Informieren
  • Motivieren
TRTC will helfen, die Hemmschwellen und Negativ-Meinungen zwischen türkischstämmigen Eltern/ Jugendlichen und dem deutschen Schul- und Ausbildungssystem abzubauen. TRTC möchte auch durch dieses Projekt einen Beitrag zur Integration unserer Mitmenschen in die soziale Gesellschaft leisten, unsere Zukunft ist in Deutschland.
  • Vorbild sein
  • Hilfe bei der Zukunftsplanung
Projektinhalt: Über die Projektlaufzeit (bis Ende 2012) werden 600 türkischstämmige Eltern/ Jugendliche betreut. Während dieser Phase sind ca. 8 intensive, persönliche Gespräche pro Jugendliche geplant). Hierzu werden ca. 40 Elternberater eingesetzt, die von den TRTC-Mitgliedern unterstützt werden. Während dieser Zeit werden Jugendliche/Eltern
  • persönliche Betreuung
  • Potentiale entdecken
Während dieser Zeit werden Jugendliche/Eltern über das Schul-und Ausbildungssystem in BW informiert und in die Phase "Werben für Ausbildung" integriert, Potentiale entdeckt, Hemmschwellen abgebaut, gemeinsame Zukunftsplanung (‚hin zum Ausbildungsplatz‘) erstellt. Zugleich erhalten Jugendliche/Eltern zusätzliche Informationen über Praktikamöglichkeiten, Sprachförderkurse, Bewerbungstrainings, etc.
  • Vertrauen aufbauen
  • Möglichkeiten aufzeigen

1. Schritt

Besuch der Schulen durch TRTC-Mitglieder und Veranstaltungen vor türkischstämmigen Jugendlichen mit dem Ziel, Vorbilder kennenzulernen und Ideale zu entwickeln. Bei diesen Veranstaltungen dann auch erste Informationen bzgl. dem Projekt streuen und
  • Veranstaltungen in Schulen
  • Erste Informationen streuen
Informationen bzgl. dem Projekt streuen und Interesse bei den Jugendlichen wecken. Schließlich Abstimmung der gemeinsamen Vorgehensweise mit Ansprechpartnern aus anderen türkischen Vereinen (z.B. Arbeitskreis Bildung der türk. Vereine), Schulen, Agentur für Bildung, IHK, Stabsstelle Integration, IB, Diakonisches Jugendwerk
  • Projektpartner definieren
  • Abstimmung über gemeinsame
  • Vorgehensweise mit Partnern

2. Schritt

Einrichten einer Koordinierungs-und Anlaufstelle, für die am Projektteilnehmenden bzw. Projektinteressierten, Elternberater werben und qualifizieren (Elternberater werden Personen mit sozialer Kompetenz und persönlicher Integrität sein und
  • Koordinierungsstelle einrichten
  • Elternberater werben
Kompetenz und persönlicher Integrität sein und i.d.R. ein Ausbildungsniveau von einem Meister haben). Werben für das Projekt durch Aufsuchen von Elternabenden durch TRTC-Mitglieder, Broschüren, Infobriefe, Veranstaltungen in Kultur- und Vereinshäusern. Werben für das Projekt auch durch Elternmultiplikatoren der Stadt. Vertrauen und Zutrauen wecken und die Menschen für die Teilnahme am Projekt gewinnen!
  • Werben für das Projekt
  • Eltern zur Teilnahme am Projekt überzeugen

3. Schritt

Eltern und ihre Jugendlichen werden durch TRTC-Mitglieder, Elternberater und Projektpartner aktiv an der Berufsorientierung des Jugendlichen unterstützt. Die Eltern und die Jugendliche erhalten alle notwendigen Informationen, um sich ein Bild über
  • Berufsorientierung
  • Überblick über Chancen und Möglichkeiten
zu machen. Gemeinsam mit den Eltern/Jugendlichen wird ein Ausbildungskonzept für den Jugendlichen erstellt (d.h. die erforderlichen Stepsbis zu einer Ausbildung werden definiert).
Ziel: Die/Der Jugendliche/r findet einen Ausbildungsplatz oder kommt in eine weiterführende Schule
  • Möglichkeiten
  • Ausbildungskonzept
  • Ausbildungsstelle
Aufgaben Koordinierungsstelle Elternberater:
  • Kontaktaufnahme zu den weiterführenden Schulen und beteiligten Kooperationspartnern
  • Werben von Elternberatern und Mitwirkung bei Konzeption von Qualifizierungsmodulen
  • Aufklärung über das Ausbildungssystem
  • Herausfinden der individuellen Berufswünsche
  • Aufzeigen der notwendigen Qualifikationen
  • Vertrauen in das System wecken
  • Aufschließfunktion bei den Familien (über Elternabende, Elternbriefe), Termin-und Einsatzabsprachen der Elternberater sowie Matching.
  • Notwendige Erstbesuche bei den Eltern
  • Steuerung des Erfahrungsaustausches und Gesprächsauswertung durch Rückkoppelung an entsprechende Organisationen
  • Anlaufstelle für Projektbeteiligte und -interessierte
  • Vertrauen in das System wecken
  • Wichtigkeit der Ausbildung nahe bringen
  • Elternrolle bei dem Konzept ansprechen/definieren
  • Hinweise zu Ansprechpartnern geben
  • Gemeinsam Ausbildungskonzept erstellen und zielführend coachen
Bekanntmachung der Projektergebnisse Der Projektverlauf und die Projektergebnisse werden laufend öffentlich gemacht. Hierzu werden folgende Medien bzw. Möglichkeiten genutzt:
  • Projektseite auf der Homepage des TRTC Clubs
  • Homepage TRTC
  • Publikationen der Stabstelle
  • Integration
  • Durch Präsentationen und Publikationen der Stabsstelle Integration
  • Öffentliche Printmedien
  • TV und Rundfunk
  • Integration
  • Printmedien
  • TV / Radio

Wir als TRTC sind überzeugt davon, dass wir mit diesem Projekt einen wichtigen Beitrag zur Integration und zum vertrauensvollen Zusammenleben in unserem Umfeld leisten. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für ihre Unterstützung und ihr Vertrauen.

Unser ganz besonderer Dank gilt dem Wirtschaftsministerium Baden-Württembergs und dem Europäischen Sozialfond, ohne dessen finanzielle Förderung dieses Projekt nicht hätte verwirklicht werden können.

VIELEN DANK !